Grundannahme der Therapie ist das nicht zentrierte Sitzen von Gelenken, eine so genannte Gelenkblockade, oder das nicht zentrierte Sitzen von Wirbel zu Wirbel.
Das verursacht einen erhöhten Druck innerhalb des Gelenkes und damit einen schnelleren Verschleiß an Kapsel, Knorpel, Bändern und Sehnen und führt zu Muskelverspannungen.
Bedingt durch die inkorrekte Stellung der Gelenkanteile entsteht ein größerer Längenunterschied im Vergleich zum korrekt sitzenden Gelenk.
Bei einem schiefen Becken weicht die Wirbelsäule aus dem Lot.
Die Folgen sind verspannte Rückenmuskulatur, fester Rücken- oder Beckenbereich.
Auswirkungen:
- Schlechtes Schwingen im Rücken
- Schlechtes Untertreten
- Mangelnde Lastaufnahme
- Fehlende Versammlungsbereitschaft
- Schlechtes Hufe geben
Die schiefstehenden, blockierten Wirbel und ihre zugehörigen Nervensegmente reagieren mit entsprechend starken Nervenreizungen oder drücken auf die Bandscheibe.
Die gereizten Nerven provozieren weiter Fernwirkungen zu den inneren Organen des Pferdes. Diese bereiten ihrerseits vielschichtige Probleme wie Verdauungsprobleme (Koliken) oder Stoffwechselstörungen (schlechtes Hufhorn oder stumpfes Fell).
Maus über das Bild zeigt das Ergebnis nach der Behandlung
Dorntherapie für Pferde / Erläuterungen