Wirbelblockaden können durch tiefer liegende Blockaden, z.B. durch Huf- oder Kniegelenksblockaden und dem daraus folgenden schiefen Beckenstand entstehen.
Eine Wirbelblockade im Lendenbereich wirkt sich immer nach „oben“, also zum Kopf hin aus (Halswirbelsäule).
Ursachen einer Wirbelsäulenblockade können ein Sturz, ein Schlag, ein Tritt, ein schlecht sitzender Sattel oder ein schiefer Reiter usw. sein.
Die Blockaden äußern sich durch eine eingeschränkte Fähigkeit sich zu biegen, sich selbst zu Tragen (Versammlungsbereitschaft), Stolpern, Kreuzgalopp, einer schiefen Kopfhaltung oder sich auf das Gebiss legen, usw.
Oft reagieren die Pferde bei Berührung oder beim Bürsten der betroffenen Stellen empfindlich. Nicht selten findet man bei der Untersuchung einen oder mehrere Wirbel, die außerhalb ihres Lotes stehen, seitlich verdreht sind, zu hoch oder zu tief stehen (spürbar, wenn man die Wirbelsäule abtastet).
Die Behandlung erfolgt bei Bewegung des Pferdes mit entsprechendem Druck auf den blockierten Wirbel.
Diese hilft mit, über die Anspannung der Muskulatur,
den Wirbel wieder in seine ursprüngliche Position
zu mobilisieren und damit die Blockade zu lösen.
Dorntherapie für Pferde / Wirbelblockaden